BZ vom 12.11.2011
Abschlusswanderung
Einen prächtigen Herbsttag erwischte der Schwarzwaldverein Bernau für seine Abschlusswanderung. Paul Köpfer führte eine stattliche Anzahl von Mitwanderern auf einer Rundtour durch den Langenwald oberhalb des Todtmooser Ortsteils Prestenberg. Lichtungen gaben dabei immer wieder den Blick frei über das Nebelmeer hinweg zur Alpenkette.
Zurück an der vereinseigenen Rot-Kreuz-Hütte versammelte man sich in gemütlicher Runde bei Kaffee und Kuchen. Vorsitzender Franz Kaiser dankte allen Wanderführern, die zu einem abwechslungsreichen Programm beigetragen hatten, mit einem Geschenk. Dies waren Helga Günther, Franz Hilpert, Josef Holler, Heide Hornung, Franz Kaiser, Hildegard Kaiser, Joachim Kaiser, Stefan Kaiser, Heinz Karrach, Kurt Köpfer, Paul Köpfer, Norbert Kress, Ursel Oberbichler, Heinz Schemel, Rolf Schmidt und Sue Timm. Er bat die Anwesenden um ein stilles Gedenken für den verstorbenen Wanderwart Anton Kleiner. Froh sei man, dass sich mit Peppi Oberbichler jemand gefunden habe, der dessen Amt kommissarisch verwalte.
Oberbichler trug seine Statistik vor, die mit Spannung erwartet wurde. Es haben insgesamt 51 Wanderungen stattgefunden mit einer Gesamtlänge von knapp 500 Kilometern. 690 Teilnehmer haben hierbei zusammen fast 6700 Kilometer zurückgelegt. Die meisten Teilnahmen verzeichnet wie in den Vorjahren Heide Hornung mit 33 Wanderungen. Es folgen Ursel Oberbichler (23 Teilnahmen), Heinz Schemel (22), Rösle Fritz (21) und Paul Köpfer (20). Bei den Senioren, die zusammen auf 505 Kilometer kamen, war Wanderführer Heinz Karrach mit 10 Teilnahmen am häufigsten dabei. Ihm folgen Lina Schmidt und Maja Spiegelhalter sowie Martha Fehrenbach, Erna Kaiser und Günter Leszinski.
Seitens der Tourist-Information richtete Ria Feser Gruß- und Dankesworte an die Wanderer. Sie lobte das vielseitige Programm des Schwarzwaldvereins und beschenkte alle Wanderführer. Erstmals habe man sogar Wanderpläne nachdrucken müssen. Umgekehrt galt der Dank des Vorsitzenden auch der Gemeinde Bernau für die ausgezeichnete Zusammenarbeit. Gemeinsam wünsche man sich noch eine bessere Teilnahme durch die Feriengäste. Dabei hofft man auf die Unterstützung durch die Vermieter. Für gute Laune sorgte Pater Adelbert Schaller mit Liedern und Geschichten.
Nun gilt das Augenmerk bereits der Wandersaison 2012. Zur Erstellung des neuen Wanderprogramms treffen sich die Wanderführer am Montag, 28. November, um 19 Uhr in der Rot-Kreuz-Hütte.
BZ vom 30.08.2011
Der Organisator lobt die Bernauer
Für den Bischofsbesuch am Sonntag auf dem Herzogenhorn waren etliche Helfer aus dem Thoma-Tal im Einsatz.
Auf das Herzogenhorn, mit 1415 Metern höchste Erhebung der Gemeinde Bernau und zugleich des gesamten Landkreises Waldshut, hatte der Schwarzwaldverein zu einem Berggottesdienst mit dem Freiburger Erzbischof Robert Zollitsch eingeladen. Rund 1500 Wanderer strömten bei bestem Wanderwetter aus allen Richtungen herbei, um die Messe zu verfolgen und mitzufeiern.
Der Wanderung von Bernau zum Gipfel hatten sich mehr als 80 Teilnehmer angeschlossen. Daneben wanderten viele Bernauer in eigener Regie auf ihren Hausberg hinauf. Als Hausherr hieß Bürgermeister Rolf Schmidt alle Anwesenden willkommen. Für Bernau sei es eine große Ehre, den Erzbischof empfangen zu dürfen, erklärte der Rathauschef. Auch Eugen Dieterle aus Wolfach, Präsident des Schwarzwaldvereins, richtete Grußworte an die große Menschenmenge. Er wünsche sich von den Besuchern, dass sie sich als Gäste in der freien Natur entsprechend verhalten.
Den feierlichen Gottesdienst zelebrierten zusammen mit Zollitsch Pfarrer Fridolin Matt aus Lenzkirch und Pater Peter aus Bernau. Der Bernauer Kirchenchor unter der Leitung von Ursula Wäschle-Weiger und der von Bürgermeister Schmidt dirigierte Musikverein Bernau sorgten für eine würdige musikalische Umrahmung der Messe.
Ideengeber und Cheforganisator Hans Loritz aus Wehr erläuterte den Zusammenhang mit dem Deutschen Wandertag vom Vorjahr. Damals habe der Bischof die Zusage zu einem Berggottesdienst gegeben, "falls man einen Termin finde". Dass dies nunmehr trotz der Vorbereitungen für den Papstbesuch in Freiburg und der Verpflichtungen als Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz der Fall sei, wisse man sehr zu schätzen. Loritz bedankte sich insbesondere "bei den hilfreichen Bernauern" mit dem Bürgermeister an der Spitze.
Eigens für den Gottesdienst hatte der Gemeindebauhof unter der Leitung von Walter Baur auf dem Herzogenhorn einen überdachten Holzaltar errichtet. Nur zu zwei kleinen Einsätzen wurden Rotes Kreuz und Bergwacht gerufen. Um einen Eintrag in das von ihr ausgelegte Gipfelbuch bat die Bürgerinitiative Herzogenhorn den Bischof.
Nach der Messe verweilten zahlreiche Wanderer noch auf dem Gipfel, setzten sich in die Sonne und genossen die überwältigende Aussicht. Andere kehrten im Leistungszentrum Herzogenhorn oder der Krunkelbachhütte ein. Eine große Anzahl von Besuchern fand sich auch an der Bernauer Skihütte ein, wo die Hüttengemeinschaft eine Verpflegungsstation eingerichtet hatte. Am Ende kehrten viele Teilnehmer mit dem Gefühl nach Hause, einen wahrhaft erhebenden Tag erlebt zu haben.
Mit Seilen gesichert waren die Helfer von Bergwacht und Schwarzwaldverein am Hang zugange. Foto: Franz Kaiser
BZ vom 18.07.2011
Springkrautbekämpfung am steilen Felshang
Spektakuläre Aktion von Schwarzwaldverein und Bergwacht.
Auch dieses Jahr sind Mitglieder des Bernauer Schwarzwaldvereins im Tal unterwegs, um das Indische Springkraut zu bekämpfen. Naturschutzwart Roland Seichter und Initiatorin Petra Quermann-Weber können dabei auf ein bewährtes Team von Helfern zurückgreifen. Wo man in den vergangenen Jahren im Einsatz war, ist das eingeschleppte Kraut, das der einheimischen Flora zusetzt, nahezu verschwunden. Dem Ziel, Bernau gänzlich springkrautfrei zu halten, dienen weitere Aktionen, während die alten Flächen regelmäßig kontrolliert werden müssen.
Als besonders spektakulär gestaltete sich jüngst die Arbeit an den Felshängen der Menzenschwander Alb, an der Gemarkungsgrenze in der Nähe des Glashofs. Als wertvolle Hilfe erwies sich dabei ein Trupp von jungen Anwärtern der Bernauer Bergwacht unter der Leitung der beiden Vorsitzenden Axel Schmidt und Hubert Maier. Mit Seilen gesichert, bearbeiteten sie die unzugänglichen Partien in den Felsen und verbanden so die Naturschutzarbeit mit einer gelungenen Übung.
Auf natürlichem Weg verbreiten sich die Samen des Springkrauts in der Regel an Flussläufen, doch übertragen sie auch Tiere, Wanderer, Waldarbeiter und Fahrzeuge, sodass auch an anderen Stellen immer wieder neue Nester entstehen. Petra Quermann-Weber bittet darum um Hinweise, wenn irgendwo unbearbeitete Flächen entdeckt werden. Auch weitere Helfer können sich bei ihr melden, telefonisch unter Tel. 07675/ 1080.
Gemeinsame Wanderung mit der OG Häusern
Am 10.07.2011 wanderten die beiden Ortsgruppen aus Bernau und Häusern gemeinsam zur Krunkelbach-Hütte, am Ende traten sie beim Bogenschießen gegeneinander an. Foto: Kaiser
BZ vom 15.06.2011
Zur Belohnung gab’s ein tolles Panorama
Die Schwarzwaldvereine Bernau und Häusern pflegen ihre Freundschaft mit Unternehmungen
BERNAU (fka). Jedes Jahr treffen sich die Ortsgruppen des Schwarzwaldvereins aus Bernau und Häusern zu einer gemeinsamen Wanderung, die von einem der beiden Bürgermeister geführt wird. Dieses Jahr war Bernau an der Reihe.
Bürgermeister Rolf Schmidt hatte eine anspruchsvolle Route ausgewählt, die vom Kaiserberg zur Neumannshütte und weiter über das Kleine zum Großen Spießhorn führte. Insbesondere der schweißtreibende Anstieg zum Kleinen Spießhorn, das ebenso wie sein großer Bruder auf 1349 Metern Höhe liegt, machte doch manch einem zu schaffen. Entschädigt wurden die Teilnehmer mit dem großartigen Panorama über das Menzenschwander Tal vom Großen Spießhorn aus und einem von Bürgermeister Schmidt ausgeschenkten Gipfelschnaps. In der Krunkelbachhütte versammelten sich die Wanderer zur Einkehr. Nach einer Stärkung fand der schon traditionelle Bogenschießwettkampf zwischen den beiden Ortsgruppen statt, der von Siegfried Krex geleitet wurde. Auch diesmal ging der Siegerpreis wieder an die gastgebende Ortsgruppe. Bester Einzelschütze mit 18 von 20 Ringen war der Bernauer Pepi Oberbichler. Wegen des einsetzenden Regens entschied man sich, die Wanderung abzubrechen und einen Fahrdienst zu den Autos einzurichten.
Ehrung für Rolf Finkbeiner
Vizepräsident Georg Keller (rechts) gratulierte Finkbeiner, der seit zehn Jahren Vizechef der Bernauer Ortsgruppe ist und engagiert den Hüttendienst in der vereinseigenen Rot-Kreuz-Hütte versieht.
BZ vom 07.06.2011
DAS EHRENZEICHEN in Silber bekam Rolf Finkbeiner im Rahmen des Bezirkssterntreffens des Schwarzwaldvereins in Hottingen. Vizepräsident Georg Keller (rechts) gratulierte Finkbeiner, der seit zehn Jahren Vizechef der Bernauer Ortsgruppe ist und engagiert den Hüttendienst in der vereinseigenen Rot-Kreuz-Hütte versieht.
Ehrungen bei der Generalversammlung
Ehrungen bei der Generalversammlung am 19.03.2011 Vorsitzender Franz Kaiser (ganz rechts im Bild) ehrte verdiente Mitglieder: Walter Baur (40 Jahre), Heinz Schemel (25 Jahre), Hans Baur (40 jahre), Fritz Kaiser (Ehrenmitglied), Edwin Baur (40 Jahre) Wolfgang Köpfer (40 Jahre), Annamaria Baur (60 Jahre), Max Baur (50 Jahre), Edgar Strittmatter (40 Jahre) (von links nach rechts)
BZ vom 23.03.2011
Verein würdigt treue Mitglieder
Jahrzehntelanges Engagement.
BERNAU (fka). Ehren konnte der Bernauer Schwarzwaldverein verdiente Mitglieder. Für mehr als 50-jährige Mitgliedschaft wurden Fritz Kaiser und Karl Kaiser zu Ehrenmitgliedern ernannt. Seit 60 Jahren ist Annamaria Baur Mitglied, seit 50 Jahren Max Baur. Für 40-jährige Mitgliedschaft wurden Edwin Baur (Unterlehen), Hans Baur, Robert Baur, Walter Baur, Wolfgang Köpfer, Berthold Leber, Josef Pschera und Edgar Strittmatter ausgezeichnet, für 25 Jahre das Ehepaar Heidi und Heinz Schemel. Sie alle erhielten vom Vorsitzenden Franz Kaiser und seinem Stellvertreter Rolf Finkbeiner die Ehrennadel und eine Urkunde.
Generalversammlung 19.03.2011
BZ vom 21.03.2011
Wanderer erwarten den Erzbischof
Logistische Herausforderung für den Schwarzwaldverein: Robert Zollitsch hält im August einen Gottesdienst auf dem Herzogenhorn.
BERNAU. Mit unverändertem Vorstand geht der Schwarzwaldverein Bernau die nächsten drei Jahre an. Dies ergaben die Wahlen anlässlich der sehr gut besuchten Generalversammlung am Samstag. Mit Fritz Kaiser und Karl Kaiser hat der Verein zwei neue Ehrenmitglieder. Herausragendes Ereignis im zurückliegenden Jahr war die Mitwirkung am Deutschen Wandertag. Mit einem hohen organisatorischen Aufwand wird für einen Berggottesdienst gerechnet, den Erzbischof Zollitsch im August auf dem Herzogenhorn zelebrieren wird.
Als großartige Werbung für Bernau bezeichnete Vorsitzender Franz Kaiser die Wanderung auf Alb- und Panoramaweg im Rahmen des Deutschen Wandertages. Die zum Teil von weither angereisten Teilnehmer hätten sich begeistert über das Hans-Thoma-Tal geäußert. Aus dem umfangreichen Jahresprogramm hob Kaiser den Helferausflug nach Baiersbronn und Baden-Baden hervor. Zusammen mit den anderen Ortsgruppen entlang der Alb habe man ein Konzept für einen "Albsteig" entwickelt und den betreffenden Bürgermeistern und dem Landratsamt vorgestellt. Hier warte man nun auf weitere Schritte. Ein wichtiger Bestandteil der Öffentlichkeitsarbeit sei die Betreuung eines Info-Standes beim Naturparkmarkt.
Weitere Einblicke in das Vereinsgeschehen lieferten die von Joachim Kaiser verlesene Chronik und die Berichte der Fachwarte. Den Bericht des erkrankten Wanderwartes Anton Kleiner stellte Franz Kaiser vor. Mit 17 Wanderführern sind 55 Wanderungen abgewickelt worden, im Durchschnitt eine pro Woche. Die meisten Teilnahmen verzeichneten Heide Hornung, Ursel Oberbichler und Norbert Kress. Rund 170 Arbeitsstunden brachten Wegewart Heinz Schemel und seine Helfer auf, um die Beschilderung der Wanderwege in Ordnung zu halten. Schemel beklagte die unerlaubte Nutzung des Hans-Thoma-Weges durch Radfahrer. Entsprechende Hinweisschilder würden einfach nicht wahrgenommen.
Naturschutzwart Roland Seichter berichtete von der Aktion "Saubere Landschaft", bei der rund fünf Kubikmeter Unrat eingesammelt wurden. Etwa 150 Arbeitsstunden habe man der Bekämpfung des Indischen Springkrautes gewidmet. Sogar auf dem Landratsamt habe man vorstellig werden müssen, damit nicht ein Springkraut verseuchter Humushaufen großräumig verteilt wurde. Die Aktion wird auch in diesem Jahr fortgesetzt, wofür noch weitere Helfer gesucht werden.
Aus dem Fachbereich Kultur und Heimatpflege berichtete Fachwartin Helga Günther. Mit einer Fragebogenaktion möchte sie auf der Suche nach Kleindenkmalen weitere Informationen aus der Bevölkerung erhalten.
Von vielfältiger Arbeit rund um die Rot-Kreuz-Hütte berichtete Hüttenwart Paul Köpfer. Neben den alljährlichen Einsätzen ist vor der Hütte ein neuer Brunnentrog gesetzt worden. Insgesamt habe man 200 Arbeitsstunden benötigt. Erfreulich sei der Erlös aus Bewirtung und Vermietung, wie Kassenwart Dieter Götz ausführte, der der Versammlung "nüchterne, aber nicht ernüchternde" Zahlen vortrug.
Unter der Wahlleitung von Bürgermeister Rolf Schmidt, der zuvor die ausgezeichnete Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und Verein lobte, wurde der gesamte Vorstand einstimmig wiedergewählt. Das sind neben dem Vorsitzenden Franz Kaiser dessen Stellvertreter Rolf Finkbeiner, Schriftführer Joachim Kaiser und Kassenwart Dieter Götz die Fachwarte Heinz Schemel (Wege), Anton Kleiner (Wandern), Roland Seichter (Naturschutz), Helga Günther (Kultur und Heimatpflege), Elisabeth Kaiser (Öffentlichkeitsarbeit), Paul Köpfer und Walter Baur (Hütte). Neuer Kassenprüfer neben Hansjörg Köpfer ist Peter Schlachter.
Grußworte an die Versammlung richteten Georg Lebtig aus Häusern und Bezirksvorsitzender Gert Philipp aus Laufenburg. Bürgermeister Schmidt bat die Ortsgruppe um Mithilfe bei der Organisation des Berggottesdienstes mit Erzbischof Zollitsch, bei dem eine hohe Besucherzahl zu erwarten ist. Er warb auch um Unterstützung bei der Einrichtung eines Biosphärengebietes in Nachfolge des auslaufenden Naturschutzgroßprojektes. Es folgte ein Appell an die Hüttenbesucher, den Wanderparkplatz zu benutzen und das Fahrverbot zur Rot-Kreuz-Hütte zu beachten.
BZ vom 11.02.2011
Gute Aussichten für Wanderfreunde
Der Bernauer Schwarzwaldverein stellt sein Jahresprogramm vor / Radwanderwoche am Schweriner See geplant.
Ob Wandern im Schweizer Jura oder in der Nachbarschaft: Wer schöne Landschaften genießen will, kann den Bernauer Schwarzwaldverein auf einer seiner Touren begleiten. Einer der Höhepunkte im jüngst fertiggestellten Jahresprogramm ist eine gemeinsame Wanderwoche mit den Ortsgruppen Häusern und St. Blasien im Juni. Die Programme dieser beiden Vereine werden wir ebenfalls in den nächsten Ausgaben vorstellen.
Die Eröffnungswanderung mit Norbert Kress ist für den 6. April geplant, er führt eine Tour rund um Tiengen. Am 13. April geht es mit Paul Köpfer auf eine Runde um St. Blasien. Weitere Wanderungen im April führen mit Norbert Kress zur Küssaburg und mit Stefan Kaiser um den Estelberg. Im Mai stehen Wanderungen auf dem Klosterweg mit Ursel Oberbichler, um Hasel mit Sue Timm, von St. Brais nach Glovelier im Schweizer Jura mit Franz Kaiser, zum Ittenschwander Horn mit Josef Holler, auf dem heimischen Alb- und Panoramaweg mit Hildegard Kaiser sowie am Witthoh mit Helga Günther auf dem Programm.
Der Juni beginnt mit einer gemeinsamen Wanderwoche mit den Ortsgruppen Häusern und St. Blasien auf dem Schluchtensteig und dem Besuch des Bezirkssterntreffens im Hotzenwald. Heinz Schemel führt zum Hasenhorn, mit Heide Hornung wird bei Zell ein Imker besucht, mit Paul Köpfer das Waldfest in Häusern. Über den Wolfsboden führt eine weitere Tour mit Heide Hornung, ehe Kurt Köpfer auf dem Dachsberg den Monat beschließt. Im Juli gibt es eine Wanderung an den Schluchsee mit Ursel Oberbichler, eine gemeinsame Wanderung über dem Bernauer Tal mit der Ortsgruppe Häusern unter der Führung von Bürgermeister Rolf Schmidt und eine Tour zum Schlüchtsee mit Hildegard Kaiser. Franz Kaiser führt eine Wanderung über den Ledertschobenstein zum Blößling mit der Ortsgruppe Schwörstadt und eine weitere Etappe auf dem Glasträgerweg von Todtmoos nach Herrischried. Josef Holler leitet eine Rundwanderung in Hinterzarten und Norbert Kress hat die Gemeinde St. Peter zum Ziel.
Mit Sue Timm geht es im August auf eine Wanderung in Wehr. Eine Grillwanderung an der Rot-Kreuz-Hütte leitet Paul Köpfer. Am Hans-Thoma-Fest gibt es eine Wanderung zum Festzelt mit Heinz Karrach. Den Blößling hat Heinz Schemel zum Ziel, den Gisiboden Ursel Oberbichler. Ferner findet am 28. August eine Wanderung zum Herzogenhorn statt, wo Erzbischof Zollitsch eine Bergmesse halten wird. Norbert Kress bietet eine Wanderung zum Balzer Herrgott und zum Linach-Stausee an. Für Radfahrfreunde gibt es eine Radwanderwoche am Schweriner See mit Franz Kaiser.
Der September beginnt mit einer Hochgebirgstour im Alpstein-Gebiet, die von Joachim Kaiser geleitet wird. Es folgen eine Panoramawanderung in Todtnauberg mit Kurt Köpfer und eine Tour am Thurner mit Norbert Kress. Rolf Schmidt leitet eine Wanderung vom Notschrei zum Feldsee, Paul Köpfer führt durch den Ecklewald. Gemeinsam mit dem Natur- und Wanderverein Dachsberg geht es unter der Führung von Franz Kaiser zur Krunkelbachhütte und mit Josef Holler vom Äulemer Kreuz zum Feldberg.
Im Oktober stehen Wanderungen am Steppberg mit Paul Köpfer, in Todtmoos mit Heinz Schemel, am Sengalenkopf mit Kurt Köpfer, in Breitnau mit Norbert Kress und auf dem Jura-Höhenweg nach Saignelégier mit Franz Kaiser auf dem Plan. Das Wanderjahr endet im November mit einer von Heide Hornung geführten Wanderung nach Präg und der Abschlusswanderung am Roten Kreuz.
Auch an die Senioren ist wieder gedacht. Alle drei Wochen, jeweils montags, finden ihrem Leistungsvermögen entsprechende Wanderungen statt, deren Ziele von Mal zu Mal festgelegt werden. Ansprechpartner ist Heinz Karrach.
Detaillierte Wanderpläne liegen in der Tourist-Information aus. Den Mitgliedern werden sie direkt zugestellt. Die Ortsgruppe weist darauf hin, dass die Wanderungen für jedermann offen stehen, eine Vereinsmitgliedschaft also keine Voraussetzung ist. Anmeldungen sind nur für die Wander- und Radfahrwoche sowie die Hochgebirgstour erforderlich.
Autor: Franz Kaiser
Abschlusswanderung 2010
BZ vom 15.10.2010
Am Ende war Gemütlichkeit
Wanderer beschließen das Jahr.
Eine große Anzahl von Wanderern hatte sich zur Abschlusswanderung des Schwarzwaldvereins Bernau am Roten Kreuz eingefunden. Unter der Führung von Hüttenwart Paul Köpfer besichtigten die Teilnehmer die neue Quellfassung der Rot-Kreuz-Hütte am Farnberg. Angesichts der ungastlichen Witterung kehrte man aber rasch zur Hütte zurück, um in gemütlicher Atmosphäre das Wanderjahr ausklingen zu lassen. Die Wanderfrauen hatten dort eine üppige Kuchentheke aufgebaut, die den Wanderern die Qual der Wahl überließ.
Vorsitzender Franz Kaiser begrüßte die Wanderschar in der voll besetzten Hütte und bedankte sich für die rege Teilnahme am Wanderprogramm. Er äußerte sich zufrieden darüber, dass es während des Wanderjahres zu keinem einzigen unliebsamen Zwischenfall gekommen war. Seinen Dank richtete er im Auftrag des erkrankten Wanderwartes Anton Kleiner an die Wanderführer Rösle Fritz, Heinz Karrach, Franz Hilpert, Josef Holler, Franz Kaiser, Hildegard Kaiser, Stefan Kaiser, Kurt Köpfer, Paul Köpfer, Norbert Kress, Herbert Löhle, Sigrid Meineke, Ursel Oberbichler, Edi Schmidt, Rolf Schmidt und Sue Timm. Ihnen überreichte er als Dank jeweils einen Vereinskalender.
7500 Kilometer legten die Wanderer zurück.
Auch an Heide Hornung, die mit 32 Touren wiederum die meisten Teilnahmen zu verzeichnen hatte, ging ein kleines Geschenk. Es folgten Ursel Oberbichler und Norbert Kress (je 26) und Rösle Fritz (24). Insgesamt hatten die Wanderer des Schwarzwaldvereins fast 7500 Kilometer zurückgelegt.
Groß war die Freude über die Wanderrucksäcke, die Kurgeschäftsführer Werner Baur als Dank an die Wanderführer verteilte. Baur hob die wachsende Bedeutung des Wanderns für den Tourismus hervor. Hier leiste der Schwarzwaldverein mit seinen Angeboten wertvolle Arbeit. Man arbeite mit der Tourist-Information Hand in Hand, lobte Vorsitzender Kaiser die gute Zusammenarbeit.
Jetzt beginnt die Vorbereitung auf die neue Wandersaison. Am Mittwoch, 24. November, treffen sich die Wanderführer zur Erstellung des Wanderplans 2011.
Deutscher Wandertag 2010
BZ vom 11.08.2010
Gute Werbung für das Hochtal
50 Wanderer bei einer Wanderung im Rahmen des Wandertags.
BERNAU. Mehr als fünfzig Wanderfreunde aus vielen Teilen Deutschlands beteiligten sich an einer Wanderung, die der Schwarzwaldverein Bernau im Rahmen des 110. Deutschen Wandertages veranstaltete. Die größte Gruppe bildete die Ortsgruppe Sprendlingen des Odenwaldclubs, die für einige Tage ihr Quartier in Bernau genommen hat.
Unter der Führung von Bürgermeister Rolf Schmidt und dem Vorsitzenden der Ortsgruppe, Franz Kaiser, wanderten die Teilnehmer in einer großen Schleife über den Albweg und den Panoramaweg bei prächtigem Wanderwetter durch das Bernauer Hochtal. Mit Schwarzwaldvereinsmützen gekennzeichnet waren weitere Bernauer Wanderführer, die sich unter die Gäste gemischt hatten und für Auskünfte zur Verfügung standen. An markanten Stellen informierten Rolf Schmidt und Franz Kaiser über den Ort und seine Geschichte. Am Kaiserberg bewirteten Mitglieder des Schwarzwaldvereins die Wandersleute, die von der Aussicht ganz begeistert waren.
Die 16 Kilometer lange Tagestour fand im Hans-Thoma-Festzelt ihren Abschluss. Dort unterhielt die Kindertrachtengruppe. Die Ortsgruppe Höchst des Odenwaldclubs gesellte sich dort noch dazu. Auch Wanderer aus der Stadt Bernau bei Berlin hielten sich an diesem Tag im Ort auf und überreichten Bürgermeister Schmidt ein Geschenk. Bernau hat an diesem Tag neue Freunde gewonnen.
Ausflug nach Baiersbronn
BZ vom 04.06.2010
Zur Belohnung gab’s für die Helfer einen Ausflug
Bernauer Schwarzwaldverein besuchte Baiersbronn.
Zu einer zweitägigen Wanderfahrt hatte der Schwarzwaldverein Bernau alle seine aktiven Helfer kürzlich eingeladen. Dazu gehören neben dem Vorstand, den Hüttenwirten und den Wanderführern auch alle Mitglieder, die den Verein bei Arbeitseinsätzen und organisatorischen Aufgaben unterstützen. Erstes Ziel war Baiersbronn, die Heimat des Vize-Vorsitzenden Rolf Finkbeiner. Dort hatte dessen Schwester Christel Faißt mit ihrem Ehemann Roland eine Wanderung vom Kniebis zur Glasmännleshütte hoch über dem Ort vorbereitet. Von der gewaltigen Holzkonstruktion des neuen Hauses, das man kaum noch als Hütte bezeichnen kann, und dem großartigen Panorama waren die Teilnehmer beeindruckt. Unterkunft fanden die Bernauer im Baiersbronner Oberdorf bei sehr zuvorkommenden Wirtsleuten, die ihren Beitrag zu einem gemütlichen Abend leisteten.
Am nächsten Tag führte die Fahrt durch das Murgtal abwärts bis nach Baden-Baden. Dort stand eine von Heinz Schemel geführte Wanderung um den Battertfelsen auf dem Programm, die am Alten Schloss der Markgrafen von Baden endete. Von hier konnte man die weite Aussicht auf die Kurstadt und in die Rheinebene genießen. Anschließend war noch etwas Zeit für einen kleinen Stadtbummel. Nach der Heimfahrt über die Autobahn traf man sich zum abschließenden Abendessen im heimischen Hans-Thoma-Kurhaus, wo sich Vorsitzender Franz Kaiser bei allen für den Einsatz über das Jahr hinweg bedankte.
BZ 29.03.2010 - Generalversammlung
BZ 29.03.2010
Verein hat jetzt eine eigene Homepage
Schwarzwaldverein informiert.
BERNAU (fka). Ein Hauptaugenmerk des Schwarzwaldvereins liegt auf der Vorbereitung einer Wanderung im Rahmen des Deutschen Wandertages. Das gab Vorsitzender Franz Kaiser in der Hauptversammlung bekannt. Vom 31. Juli bis zum 9. August werden im Schwarzwald Wandergäste aus ganz Deutschland erwartet. Auch die Ortsgruppe Bernau bekam eine der mehr als 100 Wanderungen übertragen, die im gesamten Schwarzwald, im Hegau, am Kaiserstuhl und in den Vogesen angeboten werden. Am Freitag, 8. August, werden die Wanderführer der Ortsgruppe ihre Gäste von Innerlehen aus in einer großen Runde über den Albweg und den Panoramaweg durch das Bernauer Hochtal führen. Als Abschluss ist eine Einkehr im Hans-Thoma-Festzelt geplant, das an diesem Tag zur Verfügung steht.
In mehreren Sitzungen mit den anliegenden Ortsgruppen und dem Natur- und Wanderverein Dachsberg wurde die Planung eines Albsteiges angegangen, der von beiden Albquellen bis zur Mündung in Albbruck führen soll. Auch ist ein Gipfelrundweg um Bernau angedacht. Für beide Wege wird eine Zertifizierung als Qualitätswanderweg angestrebt. Erfreut zeigt sich die Ortsgruppe, dass seit der Fahrplanänderung die Rot-Kreuz-Hütte auch sonntags sowohl von Bernau als auch von Todtmoos her durch den Linienverkehr bedient wird.
Der Dank des Vorsitzenden ging an die Tourist-Information, die für die Erstellung der Wanderplakate sorgt und sich finanziell am Wanderplan beteiligt, und an Bauhofleiter Walter Baur für seine mannigfache Unterstützung. Die Mitgliederzahl ist im vergangenen Jahr knapp unter 400 gerutscht. Mit einem Appell zur Mitgliederwerbung schloss Vorsitzender Kaiser die Versammlung.
Einen Meilenstein für die Öffentlichkeitsarbeit des Vereins bildet der von Chronist Joachim Kaiser erstellte und betreute Internet-Auftritt.
Alle wichtigen Informationen der Bernauer Ortsgruppe sind abrufbar unter http://www.swv-bernau.de
BZ 23.03.2010 - Generalversammlung
Ehrungen Zahlreiche verdienstvolle Mitglieder wurden von Franz Kaiser (rechts) anlässlich der Generalversammlung der Schwarzwaldverein-Ortsgruppe Bernau geehrt: (von links) Martin Thoma, Norbert Kress, Stefan Kaiser, Bernhard Schmid, Fritz Kaiser, Klaus Joester, Karl Kaiser, Heinz Schemel, Rösle Fritz, Roland Seichter und den Bernauer Ehrenbürger Albert Baur. Foto: Dieter Götz
BZ 23.03.2010
Wandern ist nur ein Teil vom Ganzen
Wege instand halten, Springkraut bekämpfen, Kleindenkmäler erfassen: Schwarzwaldverein bilanziert ein arbeitsreiches Jahr.
BERNAU. Sehr viele Mitglieder und Gäste besuchten die Generalversammlung der Schwarzwaldverein-Ortsgruppe Bernau im Gasthaus "Rößle". Im Mittelpunkt stand die Ehrung verdienter Mitglieder. Von einem ereignisreichen Vereinsjahr zeugten die Berichte zu den Fachbereichen Wege, Wandern, Kultur und Heimatpflege sowie Naturschutz und Öffentlichkeitsarbeit. Seine Schatten voraus wirft bereits der vom Hauptverein ausgerichtete Deutsche Wandertag, zu dem auch die Bernauer Ortsgruppe eine Wanderung anbieten wird.
Die seltene Ehrung für 50-jährige Mitgliedschaft im Verein erfuhren Fritz Kaiser, Karl Kaiser und, am Vorabend seines 97. Geburtstages, der Bernauer Ehrenbürger Albert Baur, der Urkunde und Ehrenzeichen persönlich entgegennahm. Seit 40 Jahren sind Ingeborg und Sebastian Biehler im Schwarzwaldverein, seit 25 Jahren Adolf Sailer und Ernst Spiegelhalter. Mit dem Ehrenzeichen in Bronze zeichnete Vorsitzender Franz Kaiser mehrere aktive Helfer aus, so die langjährigen Vorstandsmitglieder und Hüttenwirte Manfred Merz, Heinz Schemel und Roland Seichter, die Wanderführer Rösle Fritz, Stefan Kaiser und Norbert Kress sowie die Hüttenwirte Klaus Joester, Bernhard Schmid und Martin Thoma.
Wanderwart Anton Kleiner berichtete über 63 Wanderungen mit 851 Teilnehmern. Höhepunkte im Wanderjahr waren die Wanderwoche im Montafon, die Radfahrwoche im Havelland und die gemeinsamen Hochgebirgstouren mit den Ortsgruppen St. Blasien und Häusern in der Schweiz.
Wegewart Heinz Schemel hat zusammen mit seinen Helfern Siegfried Maier und Hansjörg Baur die Beschilderung von insgesamt 111 Kilometern Wanderwegen, inklusiver der Fernwanderwege, betreut.
Es mussten Pfosten gesetzt, Schilder, Rauten und Pfeile ersetzt beziehungsweise repariert werden. Besonders ärgerlich, so Schemel, sei das Wegkratzen von Buchstaben auf den Schildern. Naturschutzwart Roland Seichter hob neben der alljährlichen Aktion "Saubere Landschaft" den Kampf gegen das Indische Springkraut hervor. Eine Problemzone befinde sich jetzt vor allem noch am Glashof, wo Bernauer und Menzenschwander Alb zusammenfließen. Dort sei das Vorkommen der fremden Pflanze so groß, dass man im Sommer noch viel mehr helfende Hände bräuchte als bisher.
Als Fachwartin für Kultur und Heimatpflege berichtete Helga Günther von einer entsprechenden Tagung im Resenhof und im Forum erlebnis: holz. Sie berichtete, dass alle Wegkreuze in Bernau inzwischen fotografiert seien. Nun sei sie auf der Suche nach interessanten Grenzsteinen, wobei sie sich auch Hinweise aus der Bevölkerung erhofft. Das große Engagement seiner Helfer mit über 200 Arbeitsstunden lobte Hüttenwart Paul Köpfer, der eine Übersicht über alle Arbeitseinsätze bekannt gab. Den meisten Aufwand hatte man mit der Erneuerung der Brunnenstube für die Rot-Kreuz-Hütte.
In seinem Grußwort bedankte sich Bürgermeister Rolf Schmidt beim Schwarzwaldverein für den vielfältigen Einsatz zum Nutzen der Allgemeinheit. Grußworte richteten auch Bezirksvorsitzender Gert Philipp (Laufenburg) sowie die Vorsitzenden der benachbarten Ortsgruppen aus Häusern und St. Blasien, Georg Lebtig und Arno Lehmann, an die Versammlung.
BZ 19.02.2010 - Wanderprogramm
BZ vom 19.02.2010
Ein Höhepunkt ist der Wandertag
Der Bernauer Schwarzwaldverein stellt sein neues, abwechslungsreiches Programm vor.
BERNAU. Der Schwarzwaldverein Bernau bietet allen Wanderfreunden ein umfangreiches Programm an. Bis in den November hinein finden jeden Mittwoch und an mehreren Sonntagen geführte Wanderungen statt. Dazu kommen jeden zweiten Montag Seniorenwanderungen mit Edi Schmidt. Die Eröffnungswanderung führt am 31. März mit Herbert Löhle rund um Tiengen.
Im April stehen Touren rund um den Haselberg bei Schönau mit Kurt Köpfer, durch das Mühlbachtal bei Albbruck mit Stefan Kaiser, zur Küssaburg mit Herbert Löhle und nach Fahl mit Paul Köpfer auf dem Plan. Der Mai beginnt mit dem Besuch des Burgfestes an der Ruine Wieladingen mit Franz Kaiser. Sue Timm führt eine Dolinenwanderung um Hasel. Franz Kaiser unternimmt eine weitere Wanderung hoch über dem Doubs im Jura. Mit Anton Kleiner geht es durch das Bernauer Tal. Weitere Ziele sind das Ittenschwander Horn mit Josef Holler und St. Peter mit Norbert Kress. Im Juni führt Paul Köpfer von Äule nach Aha, mit Kurt Köpfer geht’s über den Hochgescheid, mit Norbert Kress nach Breitnau, mit Sue Timm zur Wehraquelle und mit Anton Kleiner zu den Spießhörnern. Ferner gibt’s eine Wanderung mit der Ortsgruppe Häusern und den Bürgermeistern Rolf Schmidt und Thomas Kaiser. Geplant ist außerdem eine Familienwanderung mit Ulrich Lentmaier im Forstrevier Wolfsboden.
Im Juli gibt es Wanderungen zum Schluchsee mit Ursel Oberbichler, um Todtmoos mit Sue Timm, zum Schlüchtsee mit Hildegard Kaiser, zum Mathisleweiher bei Hinterzarten mit Franz Hilpert und eine Etappe auf dem Glasträgerweg, die mit Franz Kaiser von St. Blasien über Bernau nach Todtmoos führt. Der August steht ganz im Zeichen des Deutschen Wandertages mit etlichen Wanderungen und Begleitveranstaltungen in der Region. Auch Bernau wurde als Austragungsort mit einer Wanderung über Alb- und Panoramaweg ausgewählt, die am 6. August stattfindet. Am 8. August nimmt die Ortsgruppe an der Zentralveranstaltung in Freiburg teil, an die das Bezirkssterntreffen gekoppelt ist. Außerdem führen in diesem Monat Paul Köpfer eine Grillwanderung an der Rot-Kreuz-Hütte, Franz Hilpert eine Blößlingtour, Ursel Oberbichler eine Wanderung zu Herzogenhorn und Gisiboden, Sue Timm eine Etappe auf dem Schluchtensteig im Wehratal und Joachim Kaiser eine Hochgebirgstour am Gelmersee im Berner Oberland.
Im September geht es mit Paul Köpfer zum Gugelturm, mit Hildegard Kaiser zum Steppberg, mit Rolf Schmidt vom Notschrei zum Feldberg, mit Anton Kleiner über den Scheibenfelsen nach Hof, mit Franz Hilpert zum Hasenhorn und mit Norbert Kress zum Thurner. Rösle Fritz organisiert im Oktober eine Wanderung im Markgräflerland, Paul Köpfer zum Belchen und Josef Holler vom Äulemer Kreuz zum Feldberg. Kurt Köpfer führt seine Begleiter zum Schnapsbrenner auf den Dachsberg, während Franz Kaiser eine Etappe auf dem Jurahöhenweg, nämlich vom Grenchenberg nach Biel, anbietet. Das Wanderjahr endet mit der Begehung des Naturpfades Laufenburg unter der Leitung von Franz Kaiser und der traditionellen Abschlusswanderung am Roten Kreuz mit Wanderwart Anton Kleiner.
Die gedruckten Wanderpläne liegen in der Tourist-Information und in der Rot-Kreuz-Hütte aus. Mitgliedern werden sie über das Vereinsheft zugestellt.
Wanderer zogen Bilanz
Die Wanderer liefen 9351 Kilometer
(fka). Buchstäblich ins Wasser gefallen ist die vorgesehene Abschlusswanderung des Schwarzwaldvereins Bernau. So begaben sich die verhinderten Wanderer schon am frühen Nachmittag in die Rot-Kreuz-Hütte, um bei Kaffee und Kuchen Bilanz über das abgelaufene Wanderjahr zu ziehen. Ortsgruppen-Vorsitzender Franz Kaiser begrüßte unter den Anwesenden auch Kurgeschäftsführer Werner Baur. Bei ihm bedankte er sich für die harmonische Zusammenarbeit, die sich auch darin äußert, dass die Tourist-Information Plakate mit dem Monatsprogramm erstellt und sich an den Kosten für den Wanderplan beteiligt. Baur seinerseits hob die Rolle des Schwarzwaldvereins für das Veranstaltungsangebot der Gemeinde hervor. Über das Wanderprogramm hinaus denke er auch an die Öffnung der Rot-Kreuz-Hütte für den Publikumsverkehr in den Wintermonaten. Sein Dank galt allen Wanderführern.
Wanderwart Anton Kleiner stellte die sorgfältig aufgearbeitete Statistik der Wanderungen vor. An den 63 Veranstaltungen haben sich 850 Personen beteiligt, darunter auch 162 Nichtmitglieder. Die Länge aller Touren betrug 725,5 Kilometer. Alle Teilnehmer zusammen sind 9351,5 Kilometer gewandert. Die meisten Teilnahmen verzeichnet Heide Hornung (32) vor Rösle Fritz (27), Ursel Oberbichler (25), Paul Köpfer und Josef Holler (je 23). Kleiners Dank galt allen 16 Wanderführern für das abwechslungsreiche Programm. Zu ihnen gehörten neben dem Wanderwart Rösle Fritz, Franz Hilpert, Josef Holler, Erna Kaiser, Franz Kaiser, Hildegard Kaiser, Stefan Kaiser, Paul Köpfer, Norbert Kress, Herbert Löhle, Ursel Oberbichler, Heinz Schemel, Edi Schmidt, Bürgermeister Rolf Schmidt und Sue Timm. Am 17. November treffen sich die Wanderführer, um das Programm für 2010 zu erstellen.
Bis in den Abend hinein saßen die Teilnehmer zusammen. Für gute Laune sorgte Pater Adalbert Schaller, der Lieder anstimmte und mit Geschichten für Erheiterung sorgte. Mit einem Lied über Bernau, das von Annemarie Kaiser getextet und vom Duo Heidi und Erika vorgetragen wurde, endete der Nachmittag.
Randwanderwoche im Havelland
Die Radfahrgruppe des Schwarzwaldvereins war in Brandenburg, auf dem Foto ist im Hintergrund die Jahrtausendbrücke zu sehen. | Foto: Kaiser
BERNAU (fka). Das Havelland hatte der Schwarzwaldverein Bernau als Region seiner diesjährigen Radwanderwoche ausgesucht. Standort war die Kreisstadt Brandenburg an der Havel inmitten einer attraktiven Seenlandschaft. Die Anreise erfolgte mit der Bahn, die Fahrräder wurden ausgeliehen. Unter der Leitung von Franz Kaiser unternahmen die Teilnehmer Radwanderungen auf der Sieben- Seen-Tour und dem Storchen-Radweg am Beetzsee. Auf der dortigen Regattastrecke waren im Juni die Europameisterschaften im Kanu- und Kajaksport ausgetragen worden. Weitere Touren führten zur ehemaligen Zisterzienserabtei Lehnin und auf dem Havel-Radweg zum Pritzerber See. Zum Programm gehörte auch der Besuch der Landeshauptstädte Potsdam und Magdeburg. In Potsdam besichtigten die Teilnehmer das Neue Palais und den Park Sanssouci. Ein Spaziergang über die Glienicker Brücke führte die Bernauer zurück in die Zeit des Kalten Krieges. Nach einer Schifffahrt über den Wannsee verbrachten sie den Abend im Berliner Stadtteil Spandau. Beim Rundgang durch Magdeburg beeindruckte die Teilnehmer insbesondere die "Grüne Zitadelle" des Künstlers Friedensreich Hundertwasser.
Arbeitseinsatz am Farnberg
Arbeitseinsatz am Farnberg Mitglieder des Schwarzwaldvereins erneuerten die Quellfassung am Farnberg für die Rot-Kreuz-Hütte. Im Vordergrund ist die alte Brunnenstube zu sehen.
BZ vom 29.06.2009
Damit die Quelle wieder sprudelt
Arbeitseinsatz am Farnberg
BERNAU (fka). Mitglieder des Schwarzwaldvereins Bernau haben die Quellfassung für die Rot-Kreuz-Hütte erneuert. Da die alte Brunnenstube zuletzt oft zu wenig Wasser geliefert hatte, schaffte der Verein einen neuen Kunststofftank mit einem Fassungsvermögen von 1500 Litern an. Die rund 700 Meter von der Hütte entfernte Quelle am Farnberg musste für den 400 Kilo schweren Tank tiefergelegt werden. Sie dient nicht nur der Trinkwasserversorgung, sondern auch der Stromerzeugung für die Hütte. Organisiert wurde die Aktion vonWalter Baur, demChristian Baur, Anton Kleiner, Paul Köpfer und Heinz Schemel zur Seite standen. Den Radlader für den Materialtransport stellte die Gemeinde zur Verfügung.
Goldene Ehrennadel für Franz Hilpert
BZ vom 22.06.2009
Pioniere des Wegenetzes
Mit der goldenen Ehrennadel des Schwarzwaldvereins wurde Franz Hilpert anlässlich der Hauptversammlung in Neuenbürg bei Pforzheim ausgezeichnet. Mit dieser hohen Ehrung würdigte Präsident Eugen Dieterle das langjährige Wirken Hilperts für die Bernauer Ortsgruppe. Als Wegewart hat das Urgestein des Vereins maßgebend an der Neubeschilderung der Wanderwege mitgewirkt. Auch heute noch ist er seinem Nachfolger Heinz Schemel eine wertvolle Hilfe. Immer noch ist Franz Hilpert als Wanderführer im Einsatz, der sich mit dem ihm eigenen Humor bei seinen Mitwanderern großer Beliebtheit erfreut. Große Verdienste erwarb er sich auch dank seines handwerklichen Geschickes bei Bau und Unterhaltung der vereinseigenen Rot-Kreuz-Hütte. Mit derselben Ehrung wurde aus dem Bezirk Hochrhein auch Joachim Weidler aus Albbruck bedacht. Weidler ist seit 1986 Vorsitzender der Ortsgruppe Albbruck, die in diesem Jahr ihr 100-jähriges Bestehen feiert.
Fachtagung Kultur und Heimatpflege
Bezirksfachtagung Kultur und Heimatpflege Vor dem Resenhof postierten sich die Teilnehmer an der Bezirksfachtagung des Schwarzwaldvereins für Kultur und Heimatpflege; vorne in der Mitte Bezirksfachwart Eckehart Kipping, dahinter Vizepräsident Georg Keller, Zweiter von rechts Berthold Schmidt.
Heimatexperten unter sich
Fachtagung des Schwarzwaldvereins widmete sich der Erfassung von Kleindenkmalen
Von unserem Mitarbeiter Franz Kaiser
BERNAU. Seine Fachtagung für Kultur und Heimatpflege hielt der Schwarzwaldverein, Bezirk Hochrhein, in Bernau ab. Tagungsort war das Forum "erlebnis: holz" in Oberlehen. Schwerpunkt der Tagung waren Themen rund um die Erfassung von Kleindenkmalen. Nach der Begrüßung durch den Ortsgruppenvorsitzenden Franz Kaiser und den Bezirksfachwart Eckehart Kipping aus Tiengen stellte Bürgermeister-Stellvertreter Berthold Schmidt den Teilnehmern Bernau vor, unter ihnen Vizepräsident Georg Keller und Bezirksvorsitzender Gert Philipp.
Es folgte ein Rundgang durch das Heimatmuseum "Resenhof" , den Christel Keßler führte.
Das zentrale Thema der Tagung waren Kleindenkmale. In diese Katagorie fallen vor allem Kreuze aller Art, Grenzsteine, aber auch Wappen und Hauszeichen. Von den zwanzig Ortsgruppen des Bezirks haben drei die Arbeit abgeschlossen, neun Ortsgruppen seien an der Arbeit, acht hätten noch nicht begonnen, war zu erfahren. Die Ergebnisse der Erfassung gehen an das Kreisarchiv. In Herrischried und Murg wurden sie in Buchform veröffentlicht.
Georg Keller aus Rickenbach regte eine Schulung zur Erfassung der Kleindenkmale, insbesondere für die noch untätigen Ortsgruppen an. Keller leitet neben seinem Amt als Vizepräsident nach dem Tod des Amtsinhabers kommissarisch auch den Fachbereich Kultur und Heimatpflege. Der Lehrgang soll am 6. November in Bad Säckingen stattfinden.
In einem ausführlichen Referat ging Eckehart Kipping auf alte Handwerke im Schwarzwald ein, von denen viele verschwunden oder vom Aussterben bedroht sind. Er nannte eine Vielzahl von Berufen, die sich mit den unterschiedlichsten Materialien wie Holz, Metall, Textilien, aber auch Pflanzen und Tieren befassten. Dabei warf er die Frage auf, auf welche Weise sich der Schwarzwaldverein einbringen kann, um das Wissen um dieses heimatgeschichtliche Gut für die Nachwelt zu erhalten. Einen eigenen Beitrag stellte er den Tagungsteilnehmern mit einem Film über das traditionelle Köhlerhandwerk vor.
Als Tagungsort für 2010 mit dem Schwerpunkt "Flur- und Hausnamen" wurde Schwörstadt gewählt.
Generalversammlung am 21.03.2009
Generalversammlung am 21.03.2009 Die beiden neuernannten Ehrenmitglieder Edi Schmidt und Franz Hilpert, die neugewählte Fachwartin für Kultur und Heimatpflege Helga Günther und Ortsgruppenvorsitzender Franz Kaiser (von links nach rechts)
BERNAU (fka). Der Schwarzwaldverein Bernau hat drei neue Ehrenmitglieder. Bei der Generalversammlung im Hotel „Schwanen“ wurde den langjährigen Vorstandsmitgliedern Franz Hilpert und Edi Schmidt sowie Albert Kaiser diese Ehre zuteil. Neu in das Vorstandsteam gewählt wurde Helga Günther, die künftig den Fachbereich Kultur und Heimatpflege betreuen wird. Einstimmig beschlossen die anwesenden Mitglieder eine Erhöhung der Beiträge.
Das abgelaufene Vereinsjahr stand, so Vorsitzender Franz Kaiser in seinem Rechenschaftsbericht, ganz im Zeichen des 110-jährigen Vereinsbestehens. Mit einem Waldfest an der Rot-Kreuz-Hütte und Gedächtniswanderungen zum Blößling, wo sich der Gedenkstein für die Toten der Ortsgruppe befindet, und zum „Doldinger-Felsen“ am Kaiserberg habe man das Jubiläum würdig begangen. Ein Höhepunkt in der Vereinsgeschichte sei dabei der Besuch des weltberühmten Jazzmusikers Klaus Doldinger gewesen, der seitdem zu den Ehrenmitgliedern zählt.
Rege Kontakte pflege man mit vielen Ortsgruppen des Bezirks, insbesondere den Nachbarn aus St. Blasien und Häusern, mit denen es gemeinsame Unternehmungen gab. Diese will man in diesem Jahr im Hinblick auf zwei Hochgebirgstouren noch ausbauen. In engem Kontakt steht man auch mit dem Hauptverein in Freiburg, der 2010 den Deutschen Wandertag ausrichtet. Die Ortsgruppe hat dafür drei ausführliche Wandertouren ausgearbeitet, von denen eine in das Programm aufgenommen wird.
Einen Dank für die gute Zusammenarbeit richtete Kaiser an die Gemeinde Bernau mit der Tourist Information und dem Bauhof. Mittlerweile sei die Ortsgruppe auch im Internet präsent. Für die Erstellung und Betreuung der Homepage (unter www.swv-bernau.de) ist Chronist Joachim Kaiser zuständig. Dieser lieferte in seiner Chronik einen ausführlichen Überblick über das Vereinsgeschehen, auf das die einzelnen Fachwarte anschließend näher eingingen.
Wanderwart Anton Kleiner gab die Statistik über das Wanderjahr bekannt. Bei 59 Wanderungen sind von 1009 Teilnehemrn insgesamt 9494 Kilometer zurückgelegt worden. Die meisten Teilnahmen verzeichnete Franz Hilpert (29 Wanderungen) vor Rösle Fritz (28), Ursel Oberbichler und Heinz Schemel (je 25) und Paul Köpfer (24). Für die Abwicklung des Wanderprogramms waren 19 Wanderführer im Einsatz.
Wegewart Heinz Schemel gab einen Überblick über seine Tätigkeit. Ein Schwerpunkt lag in der Herrichtung des Hans-Thoma-Weges mit 50 Arbeitsstunden. Dazu hat die Firma Valentini einen Bagger kostenlos zur Verfügung gestellt. Ansonsten galt es Schilder und Wegezeichen zu kontrollieren und auszubessern. Zusammen mit seinen Helfern Franz Hilpert, Hansjörg Baur und Siegfried Maier habe er, so Schemel, 140 Stunden aufgewendet.
Den Fachbereich Naturschutz betreut Roland Seichter. Er erwähnte neben der alljährlichen Aktion „Saubere Landschaft“ erstmals auch die Bekämpfung des Indischen Springkrautes. Obwohl sich zahlreiche Personen an mehreren Aktionen beteiligten, habe man nur punktuelle Erfolge erzielen können. Es sind deshalb in diesem Jahr noch verstärkte Anstrengungen vonnöten. Seichter berichtete weiter von zwei Tagungen auf der Rot-Kreuz-Hütte, wo die Naturschutzwarte des Bezirks Hochrhein und der Arbeitskreis Waldshut des Landesnatur-schutzverbandes zu Gast waren, um das Naturschutzgebiet „Taubenmoos“ kennenzulernen.
Im Bereich Kultur und Heimatpflege steht derzeit die Erfassung der Kleindenkmale auf dem Programm. Mit der Kartierung aller Kreuze im Ort hat das Ehepaar Günther hierfür bereits eine erhebliche Vorarbeit geleistet. Helga Günther wird künftig nach ihrer einstimmigen Nachwahl als weiteres Vorstandsmitglied dieser Aufgabe nachkommen.
Paul Köpfer berichtete den Mitgliedern von den vielen Arbeitseinsätzen an der Rot-Kreuz-Hütte, wo das Dachgeschoss ist jetzt mit einem ansehnlichen Korkboden versehen ist. Der Hüttenwart dankte allen Helfern, mit denen zusammen er 216 Arbeitsstunden aufgebracht habe. Die Hütte, die im Winter bewirtet wird, ist im Sommerhalbjahr 19-mal vermietet worden, was der Kasse einen erfreulichen Überschuss einbrachte.
Den von Hansjörg Köpfer und Ernst Thoma geprüften Kassenbericht erstattete Dieter Götz.
Bürgermeister Rolf Schmidt leitete die Entlastung der Vorstandschaft, die von den Mitgliedern einstimmig erteilt wurde. Er lobte die vielfältige Arbeit des Schwarzwaldvereins, die der Allgemeinheit zugutekomme.
Einstimmig beschloss die Versammlung eine Anpassung der Beiträge auf 15,50 Euro für Einzel- und 21 Euro für Familienmitgliedschaften. Letztmals waren die Beiträge vor zehn Jahren erhöht worden. Hauptrechner Georg Lebtig aus Häusern erläuterte die Gründe für die Erhöhung durch den Hauptverein. Seitens des Bezirks Hochrhein richtete der Bezirks-vorsitzende Gert Philipp aus Laufenburg Grußworte an die Bernauer Ortsgruppe. Dem Vorsitzenden Franz Kaiser dankte er für die Mitarbeit im Bezirk mit einem Präsent. Otto Thoma, stellvertretender Bezirksvorsitzender und Bezirksrechner aus Häusern, ergänzte die Grüße des Bezirks mit einem humorvollen alemannischen Gedicht über das Wetter. Die Grüße ihrer Ortsgruppen überbrachten Arno Lehmann aus St. Blasien und Georg Lebtig. Zum Abschluss der Versammlung verwies Vorsitzender Kaiser auf das neue Wanderprogramm. Anmeldungen seien nötig für die Wanderwoche im Montafon (bei Paul Köpfer) die beiden Hochgebirgstouren, die von der Ortsgruppe St. Blasien organisiert werden, für die Radwanderwoche im Havelland (bei Franz Kaiser) und für das erstmals vorgesehene Wanderwochenende auf dem Feldberg (bei Sue Timm).
Zu Ehrenmitgliedern wurden anlässlich der Generalversammlung der Schwarzwaldverein-Ortsgruppe Bernau Edi Schmidt, Franz Hilpert und Albert Kaiser ernannt.
Edi Schmidt war 25 Jahre lang Wanderwart der Ortsgruppe Bernau. Auf seine Initiative sind die Wochentagswanderungen zurückzuführen, die einen großen Anklang gefunden haben und in deren Folge eine Vielzahl neuer Mitglieder für den Verein gewonnen werden konnten.
Heute noch ist Schmidt zusammen mit Heinz Karrach für die beliebten Seniorenwanderungen verantwortlich, die alle zwei Wochen jeweils montags angeboten werden. Wie Edi Schmidt hat auch Franz Hilpert sein Vorstandsamt vor einem Jahr abgegeben. Hilpert war seit 2001 Wegewart und hat in dieser Zeit die Neubeschilderung der Wanderwege vor Ort umgesetzt. Schon über dreißig Jahre lang zählt er zu den aktiven Helfern im Verein. So war er beispielsweise am Bau der Rot-Kreuz-Hütte maßgeblich beteiligt. Noch heute gehört er zum Team der Wanderführer.
Albert Kaiser schließlich ist seit mehr als fünfzig Jahren Mitglied im Schwarzwaldverein. Aus Gesundheitsgründen konnte er nicht an der Versammlung teilnehmen, doch ist er über seinen Sohn Joachim, den Chronisten der Ortsgruppe, immer noch eng mit dem Vereinsgeschehen verbunden.
Seit 25 Jahren sind Karl Anker und die Ehepaare Ursula und Jonny Fleig sowie Renate und Roland Schelshorn Mitglied im Schwarzwaldverein.
Waldfest am 24.08.2008
Jubiläumswanderung und Waldfest am Roten Kreuz Wanderer stärken sich im Festzelt vor der Rot-Kreuz-Hütte
Wanderung zu Waldfest am Rot Kreuz
Schwarzwaldvereins-Ortsgruppe Bernau feiert ihr 110-jähriges Bestehen an der Rot-Kreuz-Hütte
Mit einer Wanderung vom Bernauer Ortsteil Innerlehen zur Rot-Kreuz-Hütte an der Passhöhe zwischen Bernau und Todtmoos und einem anschließenden Waldfest feierte der Schwarzwaldverein Bernau sein 110-jähriges Bestehen. Zur Wanderung, die unter der Führung von Wanderwart Anton Kleiner stand, hatten sich am Start beim Friedhof von Bernau gut 60 Wanderfreunde eingefunden. Dabei waren Vertreter einer ganzen Reihe von Ortsgruppen aus dem Bezirk Hochrhein, die sich über die prächtigen Ausblicke ins Bernauer Tal erfreuten.
Nachdem sich die Teilnehmer im eigens errichteten Zelt an der Hütte gestärkt hatten, begrüßte sie Ortsgruppenvorsitzender Franz Kaiser. In einem kleinen Rückblick auf die 110-jährige Geschichte stellte er den Verein vor. Zur Unterhaltung trug danach das „Silberdistel-Duo“ mit seinen Alphörnern bei. Es handelte sich dabei um die Vereinsmitglieder Anton Kleiner und Manfred Schön, die sich mit einem versierten Gast verstärkt hatten. Zu den Festbesuchern stießen später auch Bürgermeister Rolf Schmidt und Sigrid Meineke, die Leiterin des Naturschutzgroßprojektes Feldberg − Belchen − Oberes Wiesental, die eine Führung durch das Naturschutzgebiet Taubenmoos absolviert hatte.
Springkrautaktion
Obwohl zahlreiche Helfer dem Aufruf der Springkraut-Initiative in Bernau zu einer Bekämpfungsaktion in den oberen Albtälern gefolgt waren, fehlten noch viele helfende Hände. In Bernau rückte man mit 15 Personen aus Schwarzwaldverein und Bergwacht dem Eindringling an verschiedenen Standorten zu Leibe, doch war man angesichts der riesigen Vorkommen oft überfordert. Auch Schüler der Grundschule wurden tätig.
Große Flächen sind am Wachtweiher, zwischen den Schullandheimen, am neu angelegten Wasserreservoir für die Beschneiungsanlage und am Glashof vorgefunden worden. In St. Blasien beteiligten sich zwölf Mitglieder des Schwarzwaldvereins, des Angel- und Gewässerschutzvereins und Schüler der Realschule am Einsatz entlang der Alb in Richtung Glashof. In diesem Abschnitt wurde das Springkraut zentnerweise ausgerissen und auf mehreren 100 Metern zum Verdorren auf dem Waldweg verteilt.
Die Arbeit glich einem Kampf gegen Windmühlen. Es wurden Springkrautfelder festgestellt, die bis an die Alb reichten. Es ist in diesen Feldern bereits ein starker Rückgang in der Pflanzenvielfalt zu verzeichnen. Außer vereinzelten Farnen und Brombeersträuchern entwickeln sich kaum noch andere Pflanzen. Das Springkraut wurde zum Leidwesen der Helfer auch auf Humushaufen festgestellt, die in alle Richtungen verfahren werden. In Menzenschwand wurden Helfer um Förster Norbert Dreher aktiv.
Nun will man sich auf einzelne Vorkommen konzentrieren. Da sich das Springkraut mit dem Wasser talabwärts ausbreitet, erfolgt die nächste Aktion am Ende des Bernauer Tales an der Passhöhe "Wacht". Die Zeit eilt, denn wenn die Pflanze ihre Samenreife erreicht hat, ist es zu spät.
Wanderung mit OG Häusern
Rund sechzig Wanderfreunde aus den Schwarzwaldverein-Ortsgruppen Bernau und Häusern waren der Einladung zu einer gemeinsamen Wanderung im Thoma-Tal gefolgt. Unter der Führung von Bürgermeister Rolf Schmidt, der unter den Gästen auch seinen Amtskollegen Thomas Kaiser und den Schwarzwaldverein-Vorsitzenden Georg Lebtig aus Häusern begrüßte, machten sie sich vom Kurhaus-Parkplatz aus auf den Weg zur „Rot-Kreuz-Hütte“. Unterwegs gab es Gelegenheit zum Besuch des neuen
Forums „erlebnis:holz“ in Oberlehen, wo derzeit eine interessante Kuhglocken-ausstellung zu sehen ist. Anschließend führte der Weg durch den Zauberwald im Naturschutzgebiet „Taubenmoos“. Revierförster Andreas Mutterer erläuterte den Wanderern kundig die Entstehung des Hochmoores. Nach der Mittagsrast wurde der angekündigte Bogenschieß-Wettkampf der beiden Ortsgruppen unter der fachkundigen Leitung von Siegfried Krex ausgetragen. Diesmal gelang den Bernauern die Revanche, obwohl mit Georg Lebtig der beste Einzelschütze aus dem Kreis der Häuserner Gäste kam. Beste Schützin war Petra Behringer. Nach dem Rückweg durch den „Stöckerwald“ ging man auseinander, nicht ohne sich für das kommende Jahr aufs Neue für eine gemeinsame Unternehmung zu verabreden.
Ehrung für Klaus Doldinger
Der Schwarzwaldverein Bernau hat den bekannten Jazzmusiker und Komponisten Klaus Doldinger anlässlich seines 110-jährigen Jubiläums zum Ehrenmitglied ernannt. Im Beisein einiger Ehrengäste und einer großen Anzahl von Wanderern überreichte Ortsgruppen-Vorsitzender Franz Kaiser am „Doldinger-Felsen“ die entsprechende Urkunde. Doldinger bedankte sich mit einem improvisierten Saxophon-Solo.
Bei Klaus Doldinger handelt es sich um einen Enkel von Leopold Doldinger, dem der Schwarzwaldverein im Jahre 1938 den Felsen gewidmet hat. Der Freiburger Bezirkswegewart hatte in den Dreißigerjahren mehrfach seinen Urlaub im Gasthaus „Adler“ in Bernau-Riggenbach verbracht. Er hatte ein Wanderwegenetz für den Ort erarbeitet und es mit den entsprechenden Wegweisern versehen. Am „Kaiserberg“ oberhalb von Bernau-Kaiserhaus hatte Steinbildhauer Franz-Josef Köpfer aus dem Ortsteil Dorf Doldingers Konterfei in den riesigen Findling gemeißelt. Mit Holzbildhauermeister Johannes Köpfer konnte Franz Kaiser einen Enkel des Meisters unter den Anwesenden begrüßen und mit Klaus Doldinger bekannt machen. Als weiterer Ehrengast wohnte Elfriede Strittmatter der kleinen Feier bei. Sie ist die Tochter von August Draxler, dem früheren Krunkelbach-Wirt, der von 1936 bis 1950 Vorsitzender des Schwarzwaldvereins war und die Einweihung des „Doldinger-Felsens“ organisiert hatte.
Unter den Gästen begrüßte Franz Kaiser neben Bürgermeister Rolf Schmidt auch den Ehrenvorsitzenden der Ortsgruppe, Fritz Goos, Ehrenbürger und Ehrenmitglied Albert Baur und weitere Ehrenmitglieder. Einen besonderen Dank richtete der Vorsitzende an den früheren Bürgermeister Heinz-Walter Kistler, auf dessen Anregung hin der Kontakt zu Klaus Doldinger zustandekam. Den Bezirk Hochrhein vertrat Eckehart Kipping aus Waldshut, Bezirksfachwart für Kultur und Heimatpflege.
Klaus Doldinger, der in Icking in der Umgebung Münchens lebt, hat sich besonders als Komponist zahlreicher Filmmelodien einen Namen gemacht. Bekannt sind vor allem die Soundtracks zu den Filmen „Das Boot“ und „Die unendliche Geschichte“, besonders aber die Titelmusik zur ARD-Serie „Tatort“. Seit 1970 läuft diese Reihe ununterbrochen mit Doldingers markanter Erkennungsmelodie. Für seine Werke hat Klaus Doldinger zahlreiche Preise erhalten, darunter die Goldene Kamera und mehrfach den Deutschen Schallplattenpreis. Mit seiner Gruppe „Passport“ unternimmt er weltweit Konzertreisen. Die neueste CD ist von einer Reise nach Marokko inspiriert. Seine aktuelle Tournee führte ihn am Samstag nach Dogern und am Sonntag nach Freiburg. So ergab sich für ihn die gute Gelegenheit, zusammen mit seiner Ehefrau Inge der Einladung des Schwarzwaldvereins nach Bernau nachzukommen. Beide, erstmals im Schwarzwald, zeigten sich begeistert von der leicht verschneiten Landschaft und den vielen netten Menschen, denen man hier begegnen könne. Doldinger lobte die Entwicklung des Schwarzwaldvereins vom reinen Wanderverein hin zum Bewahrer von Natur und Landschaft. Seinen Großvater sehe er als einen frühen Vorreiter. Insofern nehme er die angebotene Ehrenmitgliedschaft dankend an.
Bürgermeister Rolf Schmidt, selbst Vollblutmusiker, der seit dreißig Jahren mit großem Erfolg den Musikverein Bernau dirigiert, gab sich hocherfreut über den prominenten Besuch. Er überreichte Klaus Doldinger einen Blasebalg, damit er immer über genügend Luft verfüge. Dem eilends herbeigeschafften Saxophon von Fritz Baur, einem weiteren Enkel von Franz-Josef Köpfer, entlockte der Künstler vor dem Bildnis seines Großvaters Töne, wie sie in Bernau nur selten zu vernehmen sind.
Nach einem abschließenden Essen im soeben 300 Jahre alt gewordenen Hotel „Schwanen“ verabschiedeten sich die Doldingers, nicht ohne das Versprechen, in absehbarer Zeit nach Bernau zurückzukehren.






